Singapur

persönlicher Reisebericht

Die tatsächliche Reisezeit um zu unserem Hotel zu kommen, war dann doch länger als erwartet. Die Reisezeit war uns mit 4h angegeben worden, tatsächlich dauerte es ca. 7h. Die Ausreise aus Malaysia, die Einreise nach Singapur und dazu noch der starke Verkehr verzögerten das ganze doch sehr.  Bei der Einreise nach Singapur haben wir dann tatsächlich die ersten strengen Zollbeamten getroffen, „Torstens Zollbeamter“ wollte es ganz genau nehmen und hat allerhand Fragen gestellt, ist aber alles glatt gelaufen und wir konnten einreisen. Es macht einen doch immer etwas nervös, besonders wenn man weiß dass die Auflagen in Singapur recht streng sind, man darf zum Beispiel keine Kaugummis einführen!?!? 

Von der Busstation mussten wir uns dann erstmal mit dem öffentlichen Verkehrsnetz vertraut machen, denn wir wollten unbedingt mit dem Bus zum Hotel kommen. Zum einen war die Haltestelle direkt vor dem Hotel und zum anderen würde Singapur ohnehin so teuer werden, dass wir uns etwas Geld beim Taxi sparen konnten. Nach einigen Verwirrungen, aber durch total nette Hilfe von Einheimischen, fanden wir unsere Station und gleich kam auch der Bus. Es ist immer wieder erstaunlich und sehr toll zu sehen wie hilfsbereit die Leute sind, wenn sie einen mit schweren Rucksäcken bepackt zusehen wie man per Maps und Bus-Aushang versucht klar zu kommen.

Das Hotel war für unsere Verhältnisse sehr toll aber natürlich auch teuer. Aber für Singapur Verhältnisse immer noch ein Schnäppchen. Man merkte recht schnell dass wir schon seit längerem nicht mehr in einem „richtigen“ Hotel waren, denn es gab heißes Wasser am Waschbecken! In der Regel haben die asiatischen Bäder nur einen elektronischen Erhitzer an der Duschleitung hängen, das Waschbecken ist meistens kalt, braucht man ja eigentlich auch nicht, aber daran merkten wir dass mal in einem „richtigen“ Hotel war. Die Lage war sehr gut, man konnte mit den Bussen, die direkt davor gehalten haben, eigentlich überall innerhalb von 20 Minuten hinfahren.  Das witzige war allerdings dass es sich im Rotlichtviertel befand und als wir am gleichen Abend noch schnell was essen wollten haben wir auch gleich gesehen, dass überall eindeutige Verzierungen an den Eingangstüren waren und streng dreinblickende Männer die Eingänge „bewachten“ und immer mal wieder andere Männer in die Räume führten.

Wie gesagt am ersten Abend erstmal noch was essen, wir haben uns für einen chinesischen „food Court“ an der Straße entschieden. Essen war auf dem Tablett, ein kühles Bier geordert und als wir zum Tisch wollten, sind uns erstmal einige Kakerlaken auf dem Boden und sonst wo aufgefallen. Aber da hier wirklich viele Einheimische gegessen haben, haben wir beschlossen die Tiere zu ignorieren und einfach zu essen, wir hatten aber auch mega Hunger.

Am nächsten Morgen sind wir dann von einem mega lauten Hämmern aufgewacht, wir sollten wohl schlaftechnisch einfach kein Glück haben, es gab natürlich aktuell Renovierungsarbeiten am Hotel, wahrscheinlich war es deswegen so günstig. Egal, wir wollten uns ja sowieso die Stadt anschauen, also raus aus den Federn.

Nachdem wir unseren obligatorischen Roti beim Inder um die Ecke verspeist haben, sind wir per Bus in die Innenstadt, besser gesagt zur Marina gefahren. Dort haben wir erstmal Chinatown erkundet und uns in der Shopping Mall vom Marina Hotel umgeschaut, dort konnten wir uns natürlich gar nichts leisten, aber das war uns eigentlich schon klar.

Ganz in der Nähe gibt es einen Foodmarket, riesen groß mit jeder Menge Essenständen aus den verschiedensten Ländern. Sehr lecker. Am Abend gab es vor dem Marina Hotel (das ist das Hotel in Form eines Schiffes) dann die Wasserspiele die doch immer wieder beeindruckend sind. Sehr viele Menschen, aber eine gute Sicht auf das Wasserspektakel. Am selben Abend haben wir uns dann entschieden noch eine Nacht zu verlängern, wie wollten noch ein paar Sachen sehen und wollten es uns nicht zu stressig machen, wir wussten auch ehrlich gesagt noch gar nicht wirklich wie genau es für uns weiter gehen soll.

Für den nächsten Morgen habe ich mich dann endlich für den längst überfälligen Haarschnitt entschieden, also direkt nach dem Inder zum nächsten Frisör. „Le Maestro“ war noch nicht anwesend, also hat sich eine ältere Dame meiner angenommen und mir erstmal die Haare gewaschen. Das interessante hierbei war, dass sie mir die Haare nicht am Waschbecken sondern direkt auf dem Frisierstuhl mit einer Flasche irgendwas Stück für Stück ein-shampooniert hat. Irgendwann kam dann der eigentliche Frisör und dann lief es ab wie man es kennt. Die Haare mussten ab, das war keine Frage aber sie sind dann doch etwas kurz geraten. Aber es half ja nix, etwas unglücklich mit den kurzen Haaren ging es dann am späten Vormittag zur Shopping Straße. Wir sind dann wieder per Bus durch die halbe Stadt gefahren und konnten uns vom oberen Stock des Doppeldecker auch noch nebenbei schön die Stadt anschauen. Viele Einheimische sind auf Wiesen unter Bäumen gesessen oder haben Fußball gespielt. Es war Sonntag und vielleicht deshalb war unglaublich viel los, so auch in den Einkaufsstraßen. Wir sind durch ein paar Malls flaniert, haben was gegessen und sind dann später zum Hotel zurück.

Dort haben wir uns um die Weiterfahrt für den nächsten Tag gekümmert. Wir hatten zwischenzeitlich entschieden uns per Fähre nach Indonesien, besser gesagt auf die Insel Bintan, fortzubewegen und konnten online auch direkt das Fährticket kaufen.

Zum Nachmittag hin sind wir dann zum Park „Gardens by the Bay“ gefahren und den restlichen Tag dort verbracht. Dort gab es unter der ersten Glaskuppel eine Art botanischen Garten mit Pflanzen aus der ganzen Welt und unter der zweiten Kuppel einen Indoor Wasserfall. Alles super beeindruckend gewesen und eine schöne Art den Nachmittag zu verbringen.

Zum Sonnenuntergang wollten wir uns dann unbedingt die Lichtershow bei den Supertrees anschauen, also schönes Plätzchen gesucht und auf den Sonnenuntergang gewartet. War eine wirklich tolle Stimmung dort, auch wenn die Begleitmusik nicht die tollste war, haben wir den Abend sehr entspannt genossen.

Zum Abendessen sind wir wieder zu dem großen Foodmarket. Zum Abend hin wurden dort auch draussen überall Tische aufgestellt und man konnte sich sehr leckere Satee Spieße einverleiben und ein paar Kühle Bierchen zischen.

Fazit zu Singapur ist ganz klar: Eine Stadt der Superlative, sehr viele Dinge die man hier machen und sich ansehen kann, aber dennoch alles wirklich sehr sehr teuer. Man sagt nicht umsonst, dass Singapur die Schweiz Asiens ist. Also ich denke, dass wenn man hier ein etwas größeres Budget hat, kann man hier unglaublich viele tolle Sachen machen. Wir haben es dennoch sehr genossen und waren sehr gespannt was unser nächstes Reiseziel für uns bereit hielt.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann ein Grab Taxi geleistet das uns direkt zum Fährterminal gebracht hat. Dort haben wir unser Ticket ausdrucken lassen, Gepäck aufgegeben und auf unsere Abfahrt gewartet.

nächste Station – Indonesien – Bintan Island.

nach oben

Fotos

nach oben

Anreise Melaka Singapur

Dieser Artikel enthält Werbung und Affiliate-Links. Durch die Affiliate-Links erhalten wir eine kleine Provision, für dich entstehen keinerlei Nachteile oder Extrakosten.

Anreise: Wir haben für die weiterreise nach Singapur super easy online ein Busticket über 12go Asia gebucht. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit direkt vor Ort ein Ticket zu lösen, wie immer könnte es natürlich passieren, dass die Sitzplätze bereits ausgebucht sind, aber es fahren viele verschiedene Gesellschaften mehrmals täglich. Tickets vor Ort sind natürlich auch immer etwas günstiger.

Den Busbahnhof in Melaka erreicht ihr am einfachsten per Grab Taxi. ca. 15min Fahrt, je nach Verkehr. Das Online Ticket wird Euch vor Ort einfach ausgedruckt.

Vor Ort: In Singapur selbst, könnt ihr euch problemlos mit den Bussen bewegen. Das Netz ist sehr groß und man kommt praktisch überall hin. Ich würde Euch allerdings empfehlen vorab eine App für das Netz zu organisieren. Es ist wesentlich einfacher da der Aushang an den Bushaltestellen selbst nicht sehr aussagekräftig sind und ihr bestimmt mehrmals umsteigen müsst.

Wenn du weitere nützliche Informationen rund um VersicherungReisepass oder Abmeldung aus Deutschland benötigst, folge einfach den einzelnen Links.

nach oben

Dieser Artikel enthält Werbung und Affiliate-Links. Durch die Affiliate-Links erhalten wir eine kleine Provision, für dich entstehen keinerlei Nachteile oder Extrakosten.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.