Langkawi

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Reisebericht

Auf geht´s nach Malaysia

Unser Minibus hat uns schon um 7.30h in Lanta im Hotel abgeholt. Unsere Abreise wurde uns in sofern etwas erleichtert, als dass in den letzten Tagen eine chinesische Großfamilie mit ungefähr 10-15 Mitgliedern (so genau konnte man das irgendwie nie genau sagen) eingezogen sind und sich dort doch sehr zu Hause gefühlt haben. Ein Zeichen dass es Zeit ist abzureisen, sagten wir uns. Also voller Vorfreude in den überraschenderweise super pünktlichen Bus eingestiegen und in ca. 5h zur Fährstation Tammalang auf der Thailändischen Seite gefahren.

Ausreisestempel erhalten und ab in die Fähre, dort gabs einen Actionfilm zu sehen, der die Fahrt doch sehr kurzweilig werden ließ. Die Einreise in Malaysia war auch sehr unkompliziert, sodass wir gleich ins Taxi steigen und ab ins Hotel bzw. zum Bungalow fahren konnten

Eine andere Insel-Welt

Wir haben gleich festgestellt, dass es hier doch sehr viel touristischer ist als in Lanta. Hier gab es Malls und auch einige Restaurantketten. Wir haben uns für den Strand entschieden der laut Internet am besten erschlossen ist, sodass es auch einige Auswahl vor Ort gibt und nicht nur teure Resorts. Eine gute Wahl. Wir konnten uns von unserem Bungalow zu Fuß zum Strand aufmachen wo abends die Plastikstühle und Sitzsäcke raus geholt, Bier und Cocktails serviert und diverse Feuershows veranstaltet wurden. Sehr coole Feuershows übrigens und alles sehr entspannt.Im Vergleich zu Lanta war es wirklich sehr viel touristischer, typische Promenaden zum Einkaufen, diverse westliche Restaurants und viele Tour Shops etc. Aber wir wollten es ja so, eine Abwechslung sozusagen.

Doch das wichtigste zuerst – Frühstücken. Was in Thailand die Noudlesoup war, ist in Malaysia für mich Roti!!! Ein indisches brotartiges Omelett, dass mit Curry Soße serviert wird, dazu Teh Tarik – eine Art Milchtee ähnlich zum Thai Ice Tee, nur heiss serviert – soooo lecker! Torti ist hier eher ein Fan vom “half boiled egg”. Es wird ein wirklich nur sehr kurz angekochtes Ei in einer kleinen Schale serviert, dazu gibt es Pfeffer und Sojasoße, das ganze schlürft man dann. Klingt komisch, ist aber so 😉

Wir haben uns nach dem Frühstück dann gleich einen Roller gemietet, sodass wir selbstständig über die Insel kurven konnten, es gab hier einige Angebote die man nutzen konnten. Hier wurden viele verschiedene Sachen angeboten die man als Tourist machen konnte, aber es waren eigentlich fast nur Dinge die ausschließlich für die Touris entwickelt wurden wie z.B. “Adventure Parks, Zoos, Geoforest Parks etc.  

Mit dem Roller die Insel erkunden

Am ersten Tag haben wir uns zur Orientierung erstmal für eine Inselumrundung entschieden. Die Insel ist ca. 30km lang und 25km breit, man braucht schon eine Weile bis man sie umrundet hat, wir haben aber viele Eindrücke gewinnen können und uns einige Sachen für den nächsten Tag vorgenommen.

Eine Inselrundfahrt macht natürlich hungrig, auf ging´s zum Sushi King – man muss die gute Infrastuktur ja schließlich ausnutzen, nach fast 2 Monaten Thaifood eine willkommene Abwechslung.

Wir haben relativ schnell gemerkt, dass wir nicht zu lange Zeit auf Langkawi verbringen möchten, verlängerten zwar den Bungalow um eine Nacht, wussten dann aber dass wir danach abreisen werden. Wie gesagt, stand dann am nächsten Tag unser Sightseeing auf dem Plan. Dort gab es eine Hochseilbar (mit Sky bridge) , die steilste in der Welt (45 Grad), der Berg, ca. 700 Meter über dem Meeresspiegel mit einer beeindruckenden 360 Grad Ansicht über die Insel. Schön kühl da oben, man konnte wirklich schön die Aussicht geniessen. Auch auf der Station am Grund gab es einiges zu sehen, dort gab es ein 3-D Museum was wirklich cool war und noch einige Unterhaltungen die ein bisschen an den Europa Park (in light Form) erinnert haben. 

So verbringt man dort locker einige Stunden, mit Anstehen, schauen, wieder Anstehen, rumlaufen etc. war dann früher Nachmittag als wir wieder zum Bungalow gegangen sind. 

Cocktails in der Strandbar

Am Abend, eigentlich wollten wir am Strand nur einen Aperitif nehmen, sind wir an einer Tiny Strand Bar gelandet. Eine sehr cool umgebaute Wellblechhütte mit einem sehr lustigen Barkeeper. Wir sind dann irgendwie dort hängen geblieben, uns mit einem Franzosen sehr lustig unterhalten und irgendwie erst um 11h zum Abendessen gekommen. Gut dass man hier noch sehr spät am Abend was zu futtern bekommt. 

Der verlorene Schuh

Am nächsten Tag, das war bereits der letzte, sind wir am morgen zum Roti essen und wollten danach zum Pier fahren um unsere Weiterreise nach Penang, die nächste Insel auf unserer Route zu organisieren. Als wir vom Frühstück zurück kamen, fiel uns auf, dass vor dem Bungalow nur noch einer von Torstens Tracking Schuhen stand. Verwundert schauten wir uns um, suchten den Bungalow ab – weit und breit kein zweiter Schuh zu sehen. Wir sind die ganze Umgebung vom Hotel abgelaufen, kein Schuh. Hotelpersonal befragt – in erstaunte Gesichter geblickt und schon wurde die Vermutung geäußert, dass der Hund vom Chef hier manchmal unterwegs ist und den Schuh vielleicht als Spielzeug auserkoren hat. Torti war “not amused”, ich fands irgendwie lustig, war mir sicher dass er wieder auftauchen würde. Es musste ja ein Tier gewesen sei, welcher Idiot klaut den nur einen einzelnen Schuh?!?!

Es half ja nichts, also losfahren, wie geplant zu Pier. Der Verkehr hier war nicht mit dem auf Lanta zu vergleichen, aber Torti hat den Asian Style bald angenommen und hat sich kreuz und quer durch den Verkehr geschlängelt. Am Pier dann noch die Adlerfigur angeschaut (Langkawi heisst wohl sowas wie der brauner Adler). 

Am Pier mussten wir leider unverrichteter Dinge wieder abziehen, da der Schalter bereits geschlossen hatte, aber wir konnten wenigsten schon mal schauen was das Ticket kostet und wann die Fähre los fährt. Es blieb uns nichts anderes übrig als das Risiko einzugehen und am morgen erst das Ticket zu kaufen, die Angebot an der Promenade waren im Verhältnis zum Ticket Preis direkt am Pier so unverschämt teuer dass wir uns für den Weg entschieden haben.

Am nächsten Morgen dann Abfahrt. Zu unserer Verwunderung kam keiner vom Hotel auf uns zu um über den vermissten Schuh zu sprechen. Also ab zum Chef und ihn zu Rede gestellt. Er hat sich für die Angelegenheit nicht wirklich verantwortlich gefühlt, wurde dann aber kurz nervös als ich ihm klar gemacht habe wie viel der Schuh gekostet hat und er für die Sicherheit vor Ort verantwortlich ist. Das beeindruckte ihn nur wenig – welch Überraschung! (Wir versuchen irgendwie von unsere deutschen Versicherung ein wenig Geld dafür zurück zu bekommen. (Nachtrag: Fehlanzeige 🙁 )) Inzwischen waren wir beide etwas sauer aber es half ja nichts, der Schuh war weg. Den anderen also auch zurückgelassen mit einer Wehmutsträne im Auge ins Taxi gestiegen und ab zu Pier. War trotzdem schön hier.

Dort zum Glück sofort ein Ticket für die Fähre bekommen, gefrühstückt und ab gings weiter zum nächsten Ziel  – Penang. Unesco World Heritage.

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Infos (zu unserer) Anfahrt nach Langkawi

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Von Koh Lanta nach Langkawi kann man in der Hochsaison bequem per Speedboat fahren. Die Fahrt dauert allerdings 8h und ist nicht gerade günstig (aktuell 60-80€). In der Nebensaison oder als Alternative kann man per Minibus über Trang nach Talabeng zum Pier fahren. Wir hatten gleich das Pierticket mitgekauft und ca. 40€ pro Person bezahlt, ich kann jedoch empfehlen nur das Busticket zu kaufen und das Fährticket vor Ort zu bezahlen. Es war nicht viel los, man hat noch eine längere Wartezeit und der Preis war nur halb so teuer. Wenn man in der Nebensaison unterwegs ist, ist am Pier kaum ein Restaurant oder Laden geöffnet, am besten noch vorher was zur Verpflegung einkaufen. Die gesamte Fahrzeit betrug ca. 8 oder 9h inkl. Wartezeiten. Für die Ausreise übergibt man seinen Pass den netten Damen am Eingang zur Wartezone, dort wird alles vorbereitet, irgendwann kann man sich seinen Pass wieder abholen.

Um sich über die Preise zu informieren oder direkt online zu buchen kann man auch die Seiten von 12go.asia besuchen.

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noch ein paar Infos zu Langkawi

  • Taxifahrten werden eher pauschal abgerechnet. Von der Fahrt vom Pier bis zum Hotel am Strand Pantai Cenang haben wir 30 Ringit bezahlt. Die Fahrt dauerte ca. 20-30 Minuten.
  • Navi im Auto war Fehlanzeige. Der Fahrer wusste auch nicht wo das Hotel genau war und hat einfach selbst dort angerufen. Am einfachsten ist es, zumindest einen Screenshot vom Standort des Hotels dabei zu haben.
  • Falls man die Hochseilbahn (Sky bridge) besuchen möchte: am besten ist es, dort am frühen Nachmittag aufzutauchen, dann sind am wenigsten Leute in der Schlange, sonst ist längeres Warten angesagt.
  • Auf dem Weg nach oben zur Aussichtsplattform kann man beim ersten Stop getrost sitzen bleiben, man muss zum einen dann erst wieder anstehen und von ganz oben hat man den ohnehin besseren Blick
  • Roller haben wir direkt am Pantai Cengang Strand für 30 Ringit am Tag gemietet, man kann sehr easy um die ganze Insel kurven

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